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Ashton will auf neue Nahost-Verhandlungen dringen

13.03.2010 11:26

Saariselkä (dpa) - Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton will
nächste Woche bei ihrer ersten Nahost-Reise auf die Wiederaufnahme
von Friedensgesprächen zwischen Israel und den Palästinensern
dringen. Sie wolle «deutlich machen, dass wir wollen, dass die
Parteien zu Verhandlungen zurückkehren», sagte Ashton am Samstag bei
einem informellen Treffen einer kleinen Gruppe von EU-Außenministern
in dem finnischen Wintersportort Saariselkä. Ashton fliegt am Montag
zum Auftakt ihrer Nahost-Reise nach Syrien.

An dem Treffen in Saariselkä nehmen auf Einladung ihres finnischen
Amtskollegen Alexander Stubb die EU-Außenminister aus Estland,
Italien, Frankreich, Spanien und Schweden teil. Auch der türkische
Außenminister ist dabei. Beschlüsse werden jedoch nicht erwartet.
Bundesaußenminister Guido Westerwelle, der gerade erst seine
einwöchige Lateinamerikareise beendet hat, nimmt nicht teil.

Auch der US-Nahost-Gesandte George Mitchell wird in der kommenden
Woche nach Israel und in die Palästinensergebiete reisen. Israel und
die Palästinenser nehmen ungeachtet ihres Streits über ein Bauprojekt
in Ostjerusalem unterdessen weiter Kurs auf indirekte
Friedensgespräche. Es ist aber noch unklar, wann und wo die erste
Runde indirekter Verhandlungen beginnen soll.

(Folgt Zusammenfassung bis 1600)
dpa bn cro xxzz n1 mu