Euro in sehr ruhigem Umfeld kaum verändert
18.01.2010 17:01
Frankfurt/Main (dpa) - Der Euro hat sich zu Wochenbeginn in einem
sehr ruhigen Umfeld kaum von der Stelle bewegt. Am Montagnachmittag
kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,4390 Dollar und damit
nur geringfügig mehr als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB)
hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,4369 (Freitag: 1,4374) Dollar
festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,6959 (0,6957) Euro.
«An den Devisenmärkten war heute sehr wenig los», sagte Experte
Klaus Gölitz vom Bankhaus M.M. Warburg. Hauptgrund sei das
wegen eines Feiertags verlängerte Wochenende in den USA gewesen,
weswegen auch die dortigen Märkte geschlossen blieben. «Im Vorfeld
des heutigen Feiertags hatten viele Marktteilnehmer bereits am
Freitag ihre Positionen glattgestellt.» Mangels entscheidender
Konjunkturdaten habe es auch keine fundamentalen Impulse gegeben.
Etwas Bewegung könnte der Handel laut Gölitz am Dienstag von den
ZEW-Konjunkturerwartungen erfahren. Am Markt wird mit einer
abermaligen Stimmungseintrübung gerechnet, die aber nur leicht
ausfallen dürfte. Bereits in den drei Monaten zuvor hatte die
Stimmung der befragten Finanzexperten Rückschläge erlitten.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für
einen Euro auf 0,87950 (0,88105) britische Pfund, 130,33 (130,76)
japanische Yen und 1,4745 (1,4756) Schweizer Franken fest. Der Preis
für die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1134,50
(1128,00) Dollar gefixt. Der Kilobarren kostete 25 495,60 (25 430,50)
Euro.
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